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Auf dieser Seite stellen wir Ihnen Informationen zu unterschiedlichen Gesundheitsthemen zur Verfügung.

Rauchfrei – so kommen Sie durch die ersten Wochen

Von Natur aus ist jeder Mensch Nichtraucher. Rauchen ist kein menschliches Grundbedürfnis. Es gibt kein natürliches Verlangen nach Zigaretten, das ganz von allein in uns entsteht, wie nach Essen, Trinken, Schlafen oder menschlicher Nähe. Das Verlangen muss künstlich geweckt werden – also kann man es auch wieder loswerden.

 

Ein paar bewährte Tricks können helfen, die erste Zeit gut zu überstehen und neues Verhalten einzulernen:

 

1. Das Ritual des Rauchens kann zumindest anfangs durch ein anderes Ritual ersetzt werden: ein Glas Wasser in kleinen Schlucken trinken und jeden Schluck ein paar Sekunden im Mund halten. Einen Kaugummi kauen oder ein mentholhaltiges Hustenbonbon lutschen. Einen Zahnstocher in den Mund nehmen. Einen Kugelschreiber in der Hand halten. Atemübungen statt zu rauchen. Zähneputzen nach dem Essen. Probieren Sie verschiedene Techniken aus, um die beste Lösung zu finden.

2. Finden Sie neue, gesunde Gewohnheiten: Statt der Morgenzigarette eine genüssliche Morgendusche, statt der Verdauungszigarette ein Verdauungsspaziergang. Die Rauchpause können Sie durch eine Frischluftpause ersetzen.

3. Machen Sie einen „Rauchverabschiedungs-Putz“: Beziehen Sie Ihr Bett mit frischer Wäsche. Waschen Sie alle Kleidungsstücke, die noch nach Rauch riechen. Verabschieden Sie sich von Aschenbechern, Feuerzeugen und anderen nicht mehr benötigten Rauchutensilien. Für Polstermöbel, Auto und Teppichböden gibt es Sprays, die den Geruch entfernen. Oder streichen Sie die Wände neu! Im Idealfall schaffen Sie sich Ihr rauchfreies Zuhause.

4. Ihr Belohnungszentrum im Gehirn wird in der ersten Zeit auf seine „Belohnung“ verzichten müssen. Belohnen Sie sich auf eine neue Weise. Das Geld, das Sie sonst für Zigaretten ausgegeben haben, können Sie nutzen, um sich selbst Gutes zu tun: ins Kino, Theater, oder Fitnessstudio gehen. Hören Sie Musik, die Sie mögen. Tun Sie, was Ihnen Freude macht.

 

Sie wollen mit dem Rauchen aufhören? Wir beraten Sie gerne zu dem Thema – sprechen Sie uns an!

Antibiotika bei Rachenentzündungen – auf natürliche Weise

Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Kratzen und Brennen im Hals. Bei dem kalten Wetter leiden viele Menschen immer wieder unter einer Rachenentzündung (Pharyngitis). Neben den spürbaren Symptomen zeigt sich der Rachen bei einer Entzündung meist als gerötet. Begleitend können Mundgeruch, Fieber oder Kopfschmerzen auftreten.

 

Entzündungen der Rachenschleimhaut entstehen am häufigsten durch eine Infektion mit Viren. Bakterien sind dagegen eher selten beteiligt. Mit einem Abstrich beim Arzt lässt sich die Art des Erregers und somit das effektivste Antibiotikum zur Behandlung bestimmen.

 

Dabei müssen es nicht nur synthetische Mittel sein. Auch homöopathische und andere natürliche Mittel verfügen über antibiotische Eigenschaften und können zur Behandlung eingesetzt werden.

 

Salbei und Propolis wirken entzündungshemmend, antibakteriell und antiviral. Als Tee können sie mehrmals täglich zum Gurgeln verwendet werden. Als Pastille zum Lutschen regen sie gleichzeitig die Speichelproduktion an: Der Speichel ist ein wichtiger Verbündeter in der Behandlung der Rachenentzündung. Er wirkt entzündungshemmend, befeuchtend und liefert körpereigene Abwehrstoffe, die die Erreger bekämpfen.

 

Ein treuer Begleiter in der Erkältungszeit ist natürlich Ingwer. Die asiatische Knolle zählt nicht nur zu den stärksten antibakteriell wirksamen Heilpflanzen, sondern macht auch vielen Erkältungsviren das Leben schwer. Aufgepasst: Während der Schwangerschaft sollten Sie Ingwer nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen.

Außerdem gilt: Bei anhaltenden Beschwerden, weißlichen Belägen im Rachenraum und hohem Fieber sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden!

 

Wir beraten Sie gerne zu diesem Thema – sprechen Sie uns an!

 

Quelle: Aus dem Buch „Pflanzliche Antibiotika richtig anwenden“ von Anne Wanitschek und Sebastian Vigl. ISBN 978-3-89993-888-3, €19,99, Humboldt.

Ayurveda – die älteste Gesundheitslehre der Welt

In unseren hektischen Zeiten haben viele Menschen den Zugang zu sich selbst verloren. Wir stressen Terminen und Abgaben hinterher, nehmen uns zu wenig Zeit für uns selber und versinken in Bergen von Arbeit. Nach ayurvedischer Überzeugung liegt darin die Ursache für Krankheit und Leid. Ayurveda heißt übersetzt so viel wie „Das Wissen vom Leben“. Diese ganzheitlich ausgerichtete Lehre gilt als das älteste überlieferte Gesundheitskonzept der Welt und wurde bereits vor über 5000 Jahren im indischen Raum praktiziert. Ziel der Lehre ist das viel zitierte Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele – nur wenn dieses Gleichgewicht besteht, ist uns Menschen ein langes und erfülltes Leben garantiert. Der größte Unterschied zur Schulmedizin ist der vorbeugende Charakter des Ayurveda.

Die drei „Doshas“ bilden die Grundprinzipien der Lehre und stehen für das Bewegungs- („Vata“), das Stoffwechsel- („Pitta“) und das Strukturprinzip („Kapha“).

Neben ayurvedischen Kuren, die jedoch viel Zeit und Geld beanspruchen, hält die Lehre auch viele Empfehlungen und Regeln bereit, die problemlos in den Alltag integriert werden können. Oft reichen dabei kleine Veränderungen, um große Wirkung zu erzielen.

Unser Tipp: Ein Glas warmes Wasser nach dem Aufstehen bereitet unseren Magen sanft auf die kommende Nahrung vor. So wird der Magen-Darmtrakt geschont und Verdauungsproblemen vorgebeugt. Essen ist ein zentraler Punkt in der alten indischen Lehre. Wann immer es möglich ist, sollten wir in ruhiger und angenehmer Atmosphäre essen. Wichtig ist, dass wir während der Mahlzeiten nicht lesen oder fernsehen. Auch Streitgespräche schlagen auf den Magen. Allein durch eine Umstellung der Lebensgewohnheiten lässt sich unsere Gesundheit positiv beeinflussen.

 

Probieren Sie es aus!

 

Quelle: Aus dem Buch „Natürlich gesund bleiben. Die erfolgreichsten Naturtherapien im Überblick“ von Antje Zimmermann, ISBN 9783899935479, €14,90, Schlütersche

Richtig essen bei Arthrose

Leider gibt es keine Arthrose-Diät, die alle Beschwerden und Begleiterscheinungen wegzaubert. Dennoch können Sie mit der richtigen Ernährung eine Menge erreichen. Seit längerer Zeit ist bekannt, dass bestimmte Nährstoffe einen günstigen Einfluss auf entzündliche Prozesse im Körper haben. Auch zu hohe Blutzucker- und Fettwerte gilt es zu reduzieren, da diese ebenfalls den Knochenstoffwechsel negativ beeinflussen und auf diesem Weg die Arthrose fördern können. Arthrosen im Bereich der Knie- und Wirbelgelenke entwickeln sich sehr häufig als Folge der ständigen mechanischen Mehrbelastung durch Übergewicht. Wenn Sie also weniger Pfunde auf die Waage bringen, wird das kranke Gelenk weniger belastet, die Arthrose schreitet weniger voran und die Schmerzen gehen zurück. Wenn Sie übergewichtig sind, steht bei Ihnen also eine Gewichtsreduktion an oberster Stelle.

Omega-3-Fettsäuren in Fisch und pflanzlichen Ölen haben eine entzündungshemmende Wirkung und eignen sich daher gut für den Ernährungsplan bei Arthrose. Ungünstig sind Fleisch und Wurstwaren sowie tierische Fette. Sie führen dazu, dass sich im Körper die entzündungsfördernde Arachidonsäure bildet. Eine fleischarme Ernährung mit viel Obst, Gemüse und pflanzlichen Ölen versorgt den Knorpel mit allen notwendigen Nährstoffen und hilft nebenbei, überflüssigen Pfunden den Kampf anzusagen, so dass die Gelenke weniger belastet werden.

 

Lachs mit grünem Spargel und Estragon-Senf-Chilisauce

Zutaten für vier Portionen:

  • 1,2 kg grüner Spargel
  • 4 Bogen Backpapier
  • Zucker
  • 4 EL Biorapsöl
  • Geriebene schale einer Biozitrone
  • Salz, Pfeffer
  • 4 Stücke Lachs (à ca. 170 g, ohne Haut)
  • 9 Stiele Estragon
  • Küchengarn
  • 3 Charlotten
  • 200 g Frischkäse, Schmand oder saure Sahne
  • 1-2 TL Senf
  • Eventuell Gemüsebrühe

Zubereitung

  1. Spargel waschen und im unteren Drittel schälen, 1 cm vom Ende abschneiden. Den Spargel der Länge nach halbieren. Die Backpapierbögen auslegen und den Spargel gleichmäßig auf den Bögen verteilen.
  2. Den Zucker leicht in einem kleinen Topf karamellisieren, Hitze reduzieren und 3 EL Biorapsöl dazugeben. Die Zitronenschale in den Topf zum Öl geben, mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Das Zitronenöl gleichmäßig auf den Spargelhälften verteilen.
  3. Die Lachsstücke mit kaltem Wasser abspülen, leicht salzen und pfeffern, auf den Spargel geben und einen Estragonstiel darauflegen. Das Backpapier wie ein Bonbon mit Küchengarn verschließen. Bei ca. 200 °C auf mittlerer Schiene im Ofen ca. 20 Minuten garen.
  4. Die Schalotten abziehen und in feine Ringe schneiden. Mit 1 EL Biorapsöl die Schalotten in einem kleinen Töpfchen anbraten, Frischkäse und Senf dazugeben und Hitze reduzieren. Die restlichen Estragonblättchen hacken und ebenfalls in das Töpfchen geben. Die Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eventuell die Soße mit etwas Gemüsebrühe flüssiger rühren.
  5. Die Päckchen aus dem Ofen nehmen und öffnen. Spargel und Lachs vorsichtig auf vier Teller verteilen und mit der Soße darauf anrichten. Dazu passen Ofenkartoffeln.

Nährwerte-Infoblock:

  • Eine Portion enthält:
  • 589 Kilokalorien
  • 42 g Eiweiß
  • 42 g Fett
  • 8 g Kohlenhydrate
  • 4 g Ballaststoffe
  • 9 g mehrfach ungesättigte Fettsäuren
  • 17 g einfach ungesättigte Fettsäuren
  • 11 g gesättigte Fettsäuren

Wir untersuchen Sie bei Verdacht einer Arthrose und beraten Sie ganzheitlich – sprechen Sie uns an!

 

Quelle: Aus dem Buch „ Der Gesundheitskurs: Arthrose“ von Sven Bach, Patrick König und Michael König. ISBN 978-3-89993-950-7, €19,99, Humboldt.