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In unseren hektischen Zeiten haben viele Menschen den Zugang zu sich selbst verloren. Wir stressen Terminen und Abgaben hinterher, nehmen uns zu wenig Zeit für uns selber und versinken in Bergen von Arbeit. Nach ayurvedischer Überzeugung liegt darin die Ursache für Krankheit und Leid. Ayurveda heißt übersetzt so viel wie „Das Wissen vom Leben“. Diese ganzheitlich ausgerichtete Lehre gilt als das älteste überlieferte Gesundheitskonzept der Welt und wurde bereits vor über 5000 Jahren im indischen Raum praktiziert. Ziel der Lehre ist das viel zitierte Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele – nur wenn dieses Gleichgewicht besteht, ist uns Menschen ein langes und erfülltes Leben garantiert. Der größte Unterschied zur Schulmedizin ist der vorbeugende Charakter des Ayurveda.

Die drei „Doshas“ bilden die Grundprinzipien der Lehre und stehen für das Bewegungs- („Vata“), das Stoffwechsel- („Pitta“) und das Strukturprinzip („Kapha“).

Neben ayurvedischen Kuren, die jedoch viel Zeit und Geld beanspruchen, hält die Lehre auch viele Empfehlungen und Regeln bereit, die problemlos in den Alltag integriert werden können. Oft reichen dabei kleine Veränderungen, um große Wirkung zu erzielen.

Unser Tipp: Ein Glas warmes Wasser nach dem Aufstehen bereitet unseren Magen sanft auf die kommende Nahrung vor. So wird der Magen-Darmtrakt geschont und Verdauungsproblemen vorgebeugt. Essen ist ein zentraler Punkt in der alten indischen Lehre. Wann immer es möglich ist, sollten wir in ruhiger und angenehmer Atmosphäre essen. Wichtig ist, dass wir während der Mahlzeiten nicht lesen oder fernsehen. Auch Streitgespräche schlagen auf den Magen. Allein durch eine Umstellung der Lebensgewohnheiten lässt sich unsere Gesundheit positiv beeinflussen.

 

Probieren Sie es aus!

 

Quelle: Aus dem Buch „Natürlich gesund bleiben. Die erfolgreichsten Naturtherapien im Überblick“ von Antje Zimmermann, ISBN 9783899935479, €14,90, Schlütersche