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Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Kratzen und Brennen im Hals. Bei dem kalten Wetter leiden viele Menschen immer wieder unter einer Rachenentzündung (Pharyngitis). Neben den spürbaren Symptomen zeigt sich der Rachen bei einer Entzündung meist als gerötet. Begleitend können Mundgeruch, Fieber oder Kopfschmerzen auftreten.

 

Entzündungen der Rachenschleimhaut entstehen am häufigsten durch eine Infektion mit Viren. Bakterien sind dagegen eher selten beteiligt. Mit einem Abstrich beim Arzt lässt sich die Art des Erregers und somit das effektivste Antibiotikum zur Behandlung bestimmen.

 

Dabei müssen es nicht nur synthetische Mittel sein. Auch homöopathische und andere natürliche Mittel verfügen über antibiotische Eigenschaften und können zur Behandlung eingesetzt werden.

 

Salbei und Propolis wirken entzündungshemmend, antibakteriell und antiviral. Als Tee können sie mehrmals täglich zum Gurgeln verwendet werden. Als Pastille zum Lutschen regen sie gleichzeitig die Speichelproduktion an: Der Speichel ist ein wichtiger Verbündeter in der Behandlung der Rachenentzündung. Er wirkt entzündungshemmend, befeuchtend und liefert körpereigene Abwehrstoffe, die die Erreger bekämpfen.

 

Ein treuer Begleiter in der Erkältungszeit ist natürlich Ingwer. Die asiatische Knolle zählt nicht nur zu den stärksten antibakteriell wirksamen Heilpflanzen, sondern macht auch vielen Erkältungsviren das Leben schwer. Aufgepasst: Während der Schwangerschaft sollten Sie Ingwer nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen.

Außerdem gilt: Bei anhaltenden Beschwerden, weißlichen Belägen im Rachenraum und hohem Fieber sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden!

 

Wir beraten Sie gerne zu diesem Thema – sprechen Sie uns an!

 

Quelle: Aus dem Buch „Pflanzliche Antibiotika richtig anwenden“ von Anne Wanitschek und Sebastian Vigl. ISBN 978-3-89993-888-3, €19,99, Humboldt.